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Die ersten Malstifte

Was sind die besten ersten Malstifte und ab wann kann man sie einem Kind schenken? Das ist keine ganz so einfache Frage. Ich versuche mal drei Arten von Malstiften vorzustellen, die mich ganz persönlich überzeugt haben, und die ich ohne zu zögern weiterempfehlen kann. Aber zunächst zur Frage, ab wann das denn sinnvoll ist.

Malstifte ab eineinhalb Jahren

Meine Tochter hat das erste mal selbst Spaß am Malen gehabt, da war sie schon fast zwei. Und das waren natürlich auch nur Striche. Aber woran sie schon deutlich früher Spaß hatte war, sich etwas vormalen zu lassen. Dutzende Tiere, Häuser, Menschen haben wir ihr vorgemalt und immer wieder Sonnen. Das fand sie schon wenige Monate nach ihrem ersten Geburtstag toll. Ich denke also, dass Malstifte ein schönes Geschenk zu einem ersten Geburtstag sein können. Aber es gilt wie immer – am besten man spricht sich mit den Eltern des beschenkten Kindes ab.

Wachsmalstifte

Crayola WachsmalstifteWachsmalstifte sind natürlich der Klassiker unter den ersten Malstiften. Auch wenn hier gerne mal ein „ab 3 Jahren“ auf der Verpackung steht, können Kinder die Stifte eigentlich schon recht früh in die Hand nehmen. Bis die Kinder ausreichend Druck auf den Stift und das Papier aufbringen können, um wirklich malen zu können, dauert es wahrscheinlich dennoch bis sie 18 Monate sind. Aber trotzdem macht es schon früh Spaß die malende Mama oder den malenden Papa nachahmen zu können.

Ich habe jetzt mal zwei Varianten von Wachsmalstiften herausgesucht. Die ich aus einer persönlichen Erfahrung heraus empfehlen kann. (Und wir haben doch so einige Malstifte ausprobiert.)

Faber-Castell WachsmalstifteZum einen Wachsmalstifte in Tropfenform von Faber-Castell. Hier können die Kinder die Stifte besonders gut greifen und man muss auch nicht nur mit der Spitze der Malstifte malen, sondern auch mit der Seite. Gerade bei den allerersten Malversuchen eines Kleinkindes kann das zu frühen Erfolgserlebnissen führen. Alternativ gibt es Wachsmalstifte auch in der Art klassischer Stifte wie oben von Crayola. Die konventionellen Wachsmalstifte sind natürlich um einiges günstiger – 24 Malstifte kosten um die 5 Euro. Und nicht zu vergessen: der große Vorteil von Wachsmalstiften ist, dass die Kinder nur auf wenigen Untergründen malen können. So sind Sofa und Bettbezug automatisch vor ungewollten Malversuchen geschützt.

 

Wasserlösliche Filzstifte

Crayola FilzstifteViel weniger Druck müssen die Kinder aufs Papier bringen, wenn sie mit Filzstiften malen. Dabei haben konventionelle Filzstifte natürlich den Nachteil, dass ihre Farbe nur schwer wieder zu säubern ist, wenn man sie an der falschen Stelle hinmalt. Deshalb gibt es seit einiger Zeit sehr gute, wasserlösliche Filzstifte, die sich ganz hervorragend zum MAlen eignen und sich kinderleicht mit einem Feuchttuch von den meisten ungewollten Stellen entfernen lassen. Auch preislich sind diese Stifte mittlerweile sehr günstig. Die abgebildeten Filzstifte von Crayola kosten unter 5 € für 8 Stifte.

 

Moderne Kinder-Buntstifte

Stabilo woody BuntstifteBuntstifte sind als erste Malstifte denkbar ungeeignet. Sie sind spitz, haben ein nicht geringes Verletzungsrisiko. Auch bei ihnen muss das Kind schon viel Kraft aufwenden können und dann ist es mit der harten Buntstiftmine gar nicht so einfach, einen kräftigen Strich zu zeichnen. So weit die nicht gänzlich falschen Vorurteile. Aber Stabilo hat da etwas entgegen zu setzen. Die Stabilo woody Buntstifte sind ganz tolle Malstifte – auch für kleine Kinder. Diese Stifte sind ganz anders als man erwartet: schon mit ganz wenig Druck malen die Buntstifte kräftige breite Striche. Da sie so dick sind, lassen sie sich auch für Kinder gut in der Hand halten. Und schließlich: sie malen auf unglaublich vielen Untergründen. Man kann Gummistiefel bemalen oder Fenster. Und wenn man auf Papier malt, dann kann man mit ein wenig Wasser das gemalte aquarellisieren. Das geht alles erstaunlich einfach und ist eine echte Empfehlung!

Allerdings sind die Stifte auch ein wenig teurer. Da muss man schon mal 15 € zahlen. Und am besten achtet man darauf, dass man auch einen Spitzer für die dicken Buntstifte mitkauft. Oft sind sie in den Packungen mit dabei.

 

Babyalbum

babyalbum
Hier mal wieder ein klassisches Geschenk zur Geburt für die Eltern, aber natürlich auch für die Kinder irgendwie: ein Babyalbum. Nirgendwo sonst können sich Eltern so gestalterisch austoben als in einem Babyalbum. Seien wir ehrlich, mit den Kleinen kann man ja erstmal noch nicht so viel anstellen. Von Malen und gemeinsamen Basteln sind sie noch Jahre entfernt. Wohin mit dem Kreativen Output, wenn nicht in die Fotos und damit in ein Babyalbum.

Babyalbum – blanko oder vorgefertigt

Im Idealfall bastelt man ein solches Babyalbum natürlich selbst, aber in der Regel wird man doch auf ein vorgefertigtes Babyalbum zurückgreifen. Dann sollte man besonders darauf achten, dass der Geschmack der Eltern getroffen wird, was das Design und die Aufmachung angeht.

Dieses Babyalbum hier kann ich besonders empfehlen, da ich es für sehr gelungen gestaltet halte. Nicht zu kitschig,und auch geschlechtsneutral, so dass man es schon vor der Geburt organisieren kann. Es bietet Platz für Erinnerungen von der Schwangerschaft, über die Geburt bis zu den ersten Lebensjahren, aber auch wichtige Ereignisse nach dem ersten Geburtstag können noch eingetragen werden.

Wunderschön von Anna Karina Birkenstock illustriertes Babyalbum

Neben vielen Platz für Fotos gibt es auch Raum für Fuß- und Handabdruck des Babys. Am Ende des Buches gibt es noch jeweils eine Doppelseite für Ereignisse bis zum 6. Lebensjahr. Hier können wichtige Fortschritte, Gewicht, Körpergröße und ein Fotos verewigt werden. Auch die Einschulung kann noch eintragen werden.

Hier geht’s zum gesagten Babyalbum